Erlebnisreise Portugal im Frühjahr - Reisetipp für Familien und Entdecker

Insidertipps und Highlights von Iris Habicher

Die ideale Kombination für Entdecker: Städteerlebnis Lissabon mit Naturjuwel Algarve. Besonders im Frühling eine wunderschöne Reise, denn die Natur steht in voller Blüte und die Strände sind fast leer.
 

Ostern  war dieses Jahr erst Ende April, für uns als Familie mit zwei Kindern (10+12) ideal, denn so konnten wir die Osterferien für eine Reise nach Portugal mit optimalem Klima ausnützen. Portugal ist momentan in aller Munde und zieht die ganze Welt an. Uns wundert’s nicht! Nach 3 Tagen Lissabon und 3 Tagen Algarve mit dem Mietauto haben wir eine neue Lieblingsdestination gefunden.


Verwegen, charismatisch, mancherorts sogar etwas mystisch präsentiert sich Lissabon. Wir finden, die Stadt fasziniert erst auf den zweiten Blick und es bedarf schon ein wenig Vorbereitung mit einer guten Reiseberatung, um so richtig eintauchen zu können, zumal man mit Kindern auch nicht einfach mal für 2 Stunden ins Café sitzen und das Treiben in den Gassen beobachten kann. Als zentralen Punkt haben wir das 4* Hotel Mundial gewählt, für uns ideal, denn der öffentliche Airportbus (Bus Nr. 1) hält direkt vor dem Hotel und die Autovermietstation (Sunnycars/Avis) befindet sich ebenfalls direkt nebenan. Das Frühstücksbüffet ist top - unübertrefflich ist die Rooftop Terrasse. Mit einem Cocktail in der Hand zu lässigem Sound wippend den Blick über die Stadt mit malerischem Sonnenuntergang geniessen, hat was!


Ein Lissabon Highlight ist natürlich die Fahrt mit der berühmten Strassenbahn Nr. 28 oder Nr. 12 (für die kleinere Runde), die Haltestelle ist ebenfalls direkt beim Hotel. Mit der Tram und den Bussen gelangt man übrigens problemlos überall hin. Die Fahrt ins westlich gelegene Belém dauert etwa 30 Minuten. Direkt am Tejo Ufer gelegen, findet man in diesem zauberhaften Stadtteil das Hieronymuskloster, das gigantische Denkmal der Entdeckungen „Padrão dos Descobrimentos“ und den historisch wertvollen „Torre de Belém“, alles wunderbar zu Fuss erreichbar. Ein kulinarischer Tipp ist die Bäckerei gegenüber dem Kloster. Angeblich nach einem uralten Rezept eines Mönchs werden hier die leckeren Vanillepuddingtörtchen „Pastéis de Belém“ gebacken. Noch warm mit Zimt und Zucker schmecken sie fantastisch!


Zurück in Lissabon haben wir die klassischen Sehenswürdigkeiten besucht. Durch die Altstadt rumpelt die berühmte Strassenbahn, die Fahrt ist tatsächlich ein Vergnügen, obwohl der Anblick der mit Touristen vollgestopften kleinen Bahn amüsanter war, uns hat es an ein Karussell für Erwachsene erinnert. Kurios sind auch die Standseilbahnen und Lifte, die die Stadtteile miteinander verbinden. Berühmt der „Elevador Santa Justa“. 1902 von einem Schüler des Gustave Eiffel errichtet steht das Kunstwerk versteckt in einer Seitengasse und wartet darauf von tausenden Touristen bestaunt zu werden. Wir hatten keine Lust anzustehen und haben die Stufen und dann den Weg zu Fuss in den oberen Stadtteil genommen. Nachmittags haben wir uns auf den Weg zum Castelo Sao Jorge gemacht. Es thront über der Stadt und man hat einen schönen Ausblick über die Stadt – besonders zum Sonnenuntergang. Der Weg ist steil und führt durch das alte Viertel, das von verwinkelten Gassen, bunten Kachelfassaden, Fadobars und einer eigenen Atmosphäre geprägt ist. Beim Rückweg kamen wir bei dem Graffiti Bild der berühmten Fadosängerin Maria Severa vorbei. Das Leben spielt sich hier in den Gassen ab, inspiriert haben wir uns zwei Super Bock (portugiesisches Bier) und 2 Cola in einer Bar gekauft und uns auf die Treppen gesellt. Kulinarisch interessant war übrigens der Besuch des „Time out Market“ – eine Halle mit verschiedenen Foodkojen der angesagtesten Köche der Stadt. Das Viertel um die Halle ist hipp und modern.


Bei Sonnenschein leuchten die Farben des Meeres, der Felsen und der Blumen besonders stark. Gepaart mit der tosenden Brandung des Meeres berührt die Algarve alle Sinne und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.


Auf der Fahrt an die etwa 300 km entfernte Algarve mit dem Mietwagen haben wir einen Abstecher nach Porto Covo gemacht. Die Fahrt ist dann zwar etwas länger, aber es lohnt sich. Das nette Fischerstädtchen mit den weiss getünchten Häusschen punktet vor allem mit Traumstränden. Das Picknick am Strand von Porto Covo wird uns in ewiger Erinnerung bleiben. Nicht nur wegen der Traumkulisse und des guten Weins, nein wir haben erste Bekanntschaft mit den wilden Wellen des Atlantiks gemacht, letztlich haben wir sehr gelacht, aber es hat uns auch Respekt gelehrt. Pitschnass führt uns die Fahrt weiter der Küste entlang in den Süden durch einsame Küstenlandschaften überzogen mit bunten Blumenteppichen. Was für eine Kulisse!


An der Algarve haben wir das 3*Hotel Carvi Beach in Lagos gewählt. Es befindet sich direkt an der wunderschönen Bucht „Praia d Ana“ mit den weltberühmten Felsformationen zwischen dem lebhaften Örtchen Lagos und der Postkartenkulisse  „Ponta da Piedale“. (alles zu Fuss erreichbar). Die Natur an der Algarve ist überwältigend, besonders zu dieser Jahreszeit, wenn alles blüht und die Strände fast leer sind! Wanderwege führen entlang der rauen Atlantikküste mit ihren pittoresken Felsküsten durch Blumenfelder mit gelb, pink und weiss blühenden Zistrosen, dazwischen mengen sich lila Lavendel, gelber Ginster und rote Mohnblumen. Ebenfalls beeindruckend die Fahrt an den südwestlichsten Punkt Europas. Am sagenumwobenen „Cabo de Sao Vicente“ fällt die Küste steil in den Atlantik ab, die Vegetation in Richtung Leuchtturm wird immer karger, ein starker Wind macht den Punkt ungemütlich und rau, ein Ort, der fast schon etwas Mystisches hat. Beeindruckend wäre sicherlich auch die Höhle bei Benagil gewesen, ein Besuch ist sich zeitlich jedoch leider nicht mehr ausgegangen.


Abends hat die Gastronomie in Lagos einiges zu bieten. Durch Zufall haben wir ein kleines Restaurant in einer Seitengasse entdeckt. Zugegeben, von aussen betrachtet, ein Lokal, das nicht meine erste Wahl wäre. Aber, das „O Escondidinho“ ist eine Empfehlung wert und ein Muss für Fischliebhaber! Auf den Teller kommt nur, was frisch gefangen wurde – die Karte kann man also vergessen, da gibt es die Hälfte sowieso nicht und wenn die Vitrine leer ist, ist die Küche zu. Bei Einheimischen sehr beliebt, ist das Lokal mit nur wenigen Sitzplätzen schnell voll, frühzeitig da sein, lohnt sich also.


Sind Sie bereit für die Vielfältigkeit Portugals? Starten Sie Ihr persönliches Portugal Abenteuer, rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!


14. – 20. April 2019, Iris Habicher

 

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Christian Urban

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