Korsika

"Einzigartig und vielfältig und dabei ursprünglich und authentisch" - Dominik Geipel (Reiseberater und Korsika-Liebhaber)

Korsika – Île de Beauté. Die Schöne im Mittelmeer. Eine faszinierende, spannende und entspannte Mischung aus französischem „joie de vivre“ und italienischem „dolce far niente“. Die Insel zeigt sich einzigartig und vielfältig und dabei ursprünglich und authentisch.

Das kleine Eiland, heutzutage souveränes Staatsgebiet von Frankreich, blickt auf viele bewegte Momente der Geschichte zurück, war Schauplatz vieler heiß umkämpfter Schlachten und brachte berühmt berüchtigte Persönlichkeiten hervor.

Heute bildet Korsika eines der gesamt 101 Départements Frankreichs mit eigenem Verwaltungssitz in der Hauptstadt Ajaccio. Bis vor kurzem war die Insel in sich auf zwei Départements (Haute Corse und Corse du Sud) aufgeteilt, welche noch immer als statistische Einheiten bestehen bleiben.

 

Urlaubsparadies ohne Over-Tourism

Die Korsen sind seit je her ein sehr stures Volk. Die Insulaner wehrten sich gegen so manche Belagerung und geben sich noch heute stolz und unnachgiebig. Dies kommt der Insel nur zu Gute. Viele Strände und Buchten sind geschützt und dürfen nicht, oder nur mäßig bebaut werden. Viele Unterkünfte sind klein, im typisch korsischen Stil gehalten und familiär geführt. Nur selten finden sich 4- oder gar 5-Sternehotels. Auf Korsika schläft man in Appartements mit eigenem Garten und Terrasse – und fühlt sich wie daheim. Von Hotelbunkern, Privatstränden und Strandliegendschungel keine Spur!

Die Insel verfügt über zahlreiche Naturreservate und Nationalparks, sowohl im Gebirge als auch im Tal. Der nördliche Teil der Insel (am Cap Corse oder auch in der Balagne) zeigt sich teils schroff mit dramatischen Felsklippen, wildromantischen Schluchten und kleinen, feinsandigen Badebuchten. Im Süden dagegen wird die Insel etwas flacher und weitläufiger. Es finden sich größere und langgezogene Buchten, sanft abfallende Olivenhaine und dichte Pinienwälder, die teilweise bis an die Küste reichen. Das Inselinnere birgt hochalpines Gelände – im Hauptkamm befinden sich teils bis zu 2.700 m hohe Berge.

 

Die beste Reisezeit

Die Frage nach der besten Reisezeit stellt sich zumeist bei jeder Destination als erstes. Wann ist das Wetter am beständigsten? Wann herrschen angenehme Badetemperaturen auf Korsika?

Die Saison auf Korsika startet ca. Mitte Mai. Zu dieser Zeit besuchen viele Aktivurlauber die Insel, da es zumeist schon angenehm warm ist, die Macchia beginnt langsam zu blühen, die Natur schmeißt sich in ihr grünes Gewand. Von Badetemperaturen ist noch Fehlanzeige. Für Wanderungen und Besichtigungen, Rundreisen und Sport ist diese Jahreszeit bestens geeignet.

Ab Mitte/Ende Juni besuchen die ersten Badeurlauber die Insel. Die Wassertemperaturen klettern langsam über 20 Grad und die Saison kann beginnen.

Im Hochsommer kommen viele Franzosen und Italiener auf die Insel, da überall in Europa Sommerferien sind. Die Temperaturen können hier schnell über 30 Grad klettern. Eine Tropennacht folgt auf die andere.

Ab der zweiten Septemberwoche, wenn die Sommerferien in den meisten Ländern zu Ende gehen, zeigt sich die Insel ruhiger. Es herrschen perfekte Badetemperaturen, da sich das Meer die ganze Saison über aufgeheizt hat.

 

Region Calvi und die Balagne

Im Norden der Insel befindet sich Calvi, ein Hafenstädtchen das vom Fischerdorf zu einer kleinen Stadt herangewachsen ist. Die Korsen behaupten, der Amerika-Entdecker Christoph Columbus wurde in Calvis Zitadelle geboren – dieses Privileg beanspruchen jedoch noch diverse weitere Städte im Mittelmeerraum. Die Zitadelle von Calvi ist dennoch auf jeden Fall einen Besuch wert. Eine Stadt in der Stadt, dramatisch in ein Felsplateau gehauen, thront sie über dem Hafen.
 

Tipp:
Für Ruhesuchende ist die familiär geführte und wunderschön gepflegte Anlage „A Merula“ in Calvi der perfekte Ort. Wer sich im Urlaub lieber kulinarisch verwöhnen lässt und trotzdem die kleinen Dimensionen eines privat geführten Hotels schätzt, kommt im Hotel „La Caravelle“ (3*) auf seine Kosten. Luxus für alle Sinne wird dagegen im Hotel „La Villa“ 5* geboten – inklusive traumhaftem Ausblick über die Stadt.

In die nächste Bucht gelangt man, wenn man entlang der Hauptstraße am Bergdorf Lumio vorbeifährt, welches sich anmutig ans Gebirge schmiegt. Ein Halt auf der kleinen Piazzetta, um bei einem cremigen Café au lait im Schatten der romanisch-pisanischen Église San Pietro e Paolo das korsische Leben zu verfolgen, lohnt sich definitiv!

Noch vor dem nächsten größeren Ort L’Île Rousse erstreckt sich der Küstenabschnitt von Algajola. Das Städtchen ist in wenigen Minuten erkundet, aber der wahre Hingucker ist der Strand. Ein langer, feinsandiger Strand, an dem Wellenfans und Wassersportler zumeist die optimale Brandung vorfinden. Wer auf echtes Meeresrauschen für sein Strandnickerchen steht, kommt am besten bereits am Vormittag vor 10. Dann lässt sich auch leicht ein Parkplatz direkt am Strand finden.
 

Tipp:
Wer vom Traumstrand von Algajola nicht genug bekommen kann, mietet sich im Hotel „Stella Mare“ (3*) ein. Ein Haus mit viel Herz und wunderschöner Gartenanlage.

Anschließend an Algajola folgt L’Île Rousse(„die rote Insel“), eins der größeren Fischerstädtchen der Insel. Das Städtchen ist bekannt für seinen Wochenmarkt, auf dem der Fisch am Frischesten, der Käse am Würzigsten und das Gemüse am Knackigsten sein soll. Die Altstadt lädt zum Verweilen ein – ob bei einem entspannten Glacé in einer der Eisdielen oder beim traditionellen Aperitif vor dem Abendessen.
 

Tipp:
In einmaliger Lage befindet sich das Best Western Hotel „Santa Maria“ (4*). In Gehentfernung zur Stadt und direkt am Strand – nicht viele Hotels auf Korsika können sich dies auf die Fahne schreiben.

Fährt man am Calvi St. Catherine Flughafen vorbei, oder traut sich die alte, kurvige Küstenstraße an der Zitadelle entlang, gelangt man unweigerlich nach Galeria – dem Tor zum Fangodelta. Galeria ist nicht mehr als eine Ansammlung von Häuschen, die über der Bucht thronen. Wer morgens hier ankommt und sich mit Badesachen an die Kieselsteinbucht legt, begegnet womöglich noch keiner Menschenseele.

Das Naturschutzgebiet Fango Delta befindet sich im Rücken von Galeria. Der Fango, ein Süßwasserfluss, schlängelt sich durch das Kalkgestein hin zu Meer. In diesem Gebiet lässt es sich hervorragend wandern – zwischendurch dürfen sich Wanderer über eine Abkühlung in einer der Badegumpen des Fangos freuen. Zur Flussmündung hin weitet sich der Fango zum Fango Delta – ein eindrucksvoller Naturpark und optimaler Platz, sich ein Kajak zu leihen und die ungestörte Ruhe der Landschaft zu „erpaddeln“.

 

Bastia und das Cap Corse

Neben der Inselhauptstadt Ajaccio ist Bastia die wohl bedeutendste und größte Stadt auf Korsika. Sie beheimatet einen stark frequentierten Waren- und Passagierhafen, ist Vorreiter in Kultur und Kunst und zeigt sich mondän und weltoffen.

Bastia bildet das Tor zum Cap Corse, welches vor allem bei Motorradfahrern sehr beliebt ist. Der „Finger“ lädt zur Umrundung ein und zeigt dabei eine abwechslungsreiche Flora und Fauna, atemberaubende Ausblicke und unberührte Natur.
 

Tipp:
Das „Musée de Bastia verrät vieles über die Geschichte von Korsika. Ein kurzweiliger Besuch der sich nicht nur bei schlechtem Wetter lohnt. Ein Ort der Entschleunigung in der Stadt bieten auch dessen Garten und Dachterrasse. Perfekt um ein paar Stunden in einem guten Buch zu schmökern! Empfehlung:Das englische Mädchen von Daniel Silva, in diesem spannenden Krimiroman, welcher größtenteils auf Korsika spielt, jagt Agent Gabriel Allon über die Insel.

Wer die Stadt lieber aktiv erkundet, kann sich Fahrräder mieten oder gar an einer geführten Fahrradtour durch die Stadt teilnehmen. Einfach am Tourist Info beim Marktplatz melden!

Bastia ist von Calvi aus in gut 2 bis 2,5 Stunden zu erreichen, in den Süden nach Porto Vecchio fährt man in ca. 3 Stunden. Bastia selbst bietet keine guten Möglichkeiten für einen längeren Aufenthalt, da die Region nur über wenige zum Baden geeignete Strände verfügt. Ein Tagesausflug lohnt sich jedoch allemal!

 

Corte und das Inselinnere

Wer würde auf Korsika eine Universitätsstadt vermuten? In der früheren Inselhauptstadt Corte befindet sich die Universität Pascal Paoli Korsika. Ganz kosmopolitisch mutet die Stadt an, wenn die Sommerferien vorbei sind und der Studienalltag Einklang hält.

In Corte treffen sich die Wege – die Stadt bildet ein Verkehrsdreieck zwischen allen Himmelsrichtungen der Insel.

Den korsischen Alltag und das tägliche Leben der Insulaner, welche nicht ausschließlich vom Tourismus leben, lernt man in Corte am besten kennen. Zudem finden sich viele Sehenswürdigkeiten wie die Schluchten Gorges de la Restonica oder der See Lac de Capitello unweit der ehemaligen Hauptstadt.
 

Tipp:
Wer nicht permanent am Strand vor sich hin brutzeln möchte, nimmt sich ein Ferienhaus im bergigen Landesinneren. Die typischen Steinhäuschen, auf Korsika auch oft „les Bergeries“ genannt (dt.: Schafstall), gibt es überall und ermöglichen ein authentisches Übernachtungserlebnis für jeden Geschmack!

 

Porto-Vecchio und Bonifacio – Der Süden

„La mer, qu’on voit danser le long des golfes clairs…“ – Das Meer, das man an den klaren Küsten der Meeresbuchten entlang tanzen sieht… Wer kennt ihn nicht, den Klassiker von Charles Trenet? Im Süden Korsikas ist das Meer allgegenwärtig. Eine türkisblaue, feinsandige Badebucht folgt auf die nächste. Im Pinienschatten finden sich Feriendörfer mit Appartements, in den Altstädten spaziert man durch enge Gassen und bewundert die abenteuerliche Architektur auf den Felsplateaus. Eine ganze Stadt, eingehauen in einen Granitfelsen, sodass einen beim Anblick eine Gänsehaut überzieht und man nur hofft, die alten Gebäude halten noch ein klein wenig länger auf ihrem spektakulären Podest.

Porto Vecchio liegt am gleichnamigen Golf. Die Stadt gehört zu den größeren der Insel, befindet sich an der Westküste und ist bei Urlaubern in den Sommermonaten sehr beliebt. Die Altstadt, hoch über dem Hafen ist überschaubar und doch ein wahres Paradies für Feinschmecker. Mehrere kleine Restaurants warten mit allen möglichen Leckereien der Korsischen Küche auf Gäste.
 

Tipp:
Restaurant U Borgu in der Altstadt von Porto Vecchio. Das Restaurant verfügt über eine große Terrasse, welche den Hafen überblickt. Die Küche tischt alle möglichen Köstlichkeiten der mediterranen Cuisine auf. Empfehlenswert sind die „Plats du jours“ (Tagesgerichte) oder „Menu Corses“ (meistens 3 Gänge) bei denen man Leckerbissen zu echten Schnäppchenpreisen bekommt.

Restaurant A Casa Corsa beim Hafen von Porto Vecchio. Weniger touristisch als die Restaurants direkt an den Anlegeplätzen. Typisch korsische Gerichte zu erschwinglichen Preisen!

Restaurant L’Ondella an der Landstraße zwischen Porto-Vecchio und Bonifacio auf der rechten Seite (kurz nach dem SPAR-Supermarché) – serviert unglaublich köstliche Pizzas und Fleischgerichte vom offenen Feuer. Gespeist wird in einer ausgebauten Ranch mit lockerer Atmosphäre.    

Ein echter Geheimtipp sind die Residenzen und Ferienanlagen in der Nähe des Strandes von Palombaggia. Nur mit Mietwagen zu empfehlen! Die familiär geführte Residenz mit Infinity-Pool „Les Oliviers de Palombaggia“ bietet kleinere Minivillas oder größere Villas mit Privatpool zur Selbstverpflegung mitten in der Natur. Auch für Fans des Reitsports gibt es die richtige Anlage, Reitferien auf der „Ranch Campo Palombaggia“ werden zu einem unvergesslichen Urlaubstraum!

Familien fühlen sich in der Residenz des Hotels „Castell’Verde“ wohl – preiswerte Minihomes und nur wenige Schritte von der traumhaften Bucht von Santa Giulia, in der Kinder unbesorgt planschen können.  Etwas höherwertiger sind die Ferienwohnungen „Costa Nera“ direkt an der Bucht.

Wer sich im Urlaub zurückziehen möchte, auf gute Küche Wert legt und direkt an der Santa Giulia Bucht sein möchte, ist mit dem Hotel „Moby Dick“ (4*) bestens beraten!

Stundenlanges Sonnenbaden unvorstellbar? Ein Ausflug in den Naturpark „Alta Rocca“ lässt keine Wünsche offen. Downhill biken, Klettergarten, durch Schluchten und Täler wandern,… All dies ist möglich und in greifbarer Nähe. 

In Bonifacio trifft sich alles was Namen und Ansehen trägt. Luxuriöse Yachten liegen im Hafen, behütet und bewacht von den Festungsanlagen der Zitadelle. Die Stadt zieht Tagestouristen magisch an. Die imposante Altstadt und der Hafen bieten Raum für jegliches Urlaubsvergnügen. Viele Ausflüge starten im Hafen von Bonifacio, seien es Glasbodenboote, Schnorchel- oder Tauchausflüge aber auch andere Küstenabschnitten, Grotten und abgelegenen Buchten warten darauf entdeckt zu werden.

Sehr beliebt ist auch die Fährverbindung von Bonifacio nach Santa Teresa auf Sardinien. Wer genügend Zeit mitbringt, kombiniert die beiden Inseln. Diese Route ist vor allem bei Motorradfans beliebt.
 

Tipp:
Ein paar Euro in ein Ticket des „Petit Train Bonifacio“ zu investieren lohnt sich auf jeden Fall. Der Anstieg in die Altstadt von Bonifacio kann – vor allem bei Extremtemperaturen – sehr mühsam sein. Das Beste: Während der Fahrt erfährt man interessante Fakten zur Entwicklung Bonifacios! (Leider nur auf Französisch).

 

Der Osten – Sartène, Propriano und Ajaccio

Korsika ist eine große Insel – dies darf nicht unterschätzt werden. Die Strecke von Porto-Vecchio oder Bonifacio in die Inselhauptstadt Ajaccio nimmt gut und gerne 3 bis 4 Stunden in Anspruch, je nachdem welche Route man wählt.

Der Osten der Insel besitzt wenig Infrastruktur und ist von der Verkehrsanbindung weniger vorteilhaft gelegen, als andere Urlaubsregionen. Sartnène und Propriano haben jedoch ihren eigenen Charme. Teils große Siedlungen mit Campingplätzen und Mobilehomes säumen die Küste und sind dabei in den Pinienwäldern bestens versteckt. Viele Festlandfranzosen schätzen die Nähe zur Inselhauptstadt, welche bestens mittels Inlandsflügen ab Frankreich zu erreichen ist.
 

Tipp:
Mitten im gebirgigen Grün befindet sich das Best Western Plus Hotel „San Damianu“ (4* eher für Erwachsene/Paare). Vor allem auf einer Rundreise ist eine Nacht in diesem Hotel Pflicht! Der Ausblick ist überragend – der beste Ort um Sartène und den Osten der Insel von seiner schönsten Seite kennenzulernen.

Wer näher am Meer sein möchte findet im Hotel „Bartaccia“ (3,5*) in Propriano ein glückseliges Zuhause auf Zeit.

Ajaccio – die Inselhauptstadt, Geburtsort von Napoleon Bonaparte. Der unbarmherzige Eroberer war Korse durch und durch. Noch heute heißt jedes zweite Geschäft in Ajaccio „Maison Bonaparte“ trotz des zweifelhaften Ruhmes ihres Namenspatrons. Wer durch die Stadt spaziert – oder darin einen Parkplatz sucht, verspürt beinahe Großstadtfeeling. Die Stadt ist international, lebt nicht ausschließlich vom Tourismus, obwohl die vielen Souvenirshops dies vermuten lassen würden.
 

Tipp:
Ein elegantes Hotel mit chiquer Atmosphäre ist das „Domeure Les Mousettes“ (4,5*) – ein wenig Grand Hotel Atmosphäre direkt an der Küste. Geeignet für einen mehrtägigen Aufenthalt, z.B. bei einer Rundreise.

Zu Spottpreisen ab 25 EUR gibt es geführte Fahrradtouren durch Ajaccio. Begeben Sie sich auf die Spuren von Napoleon Bonaparte!

 

An- und Abreise

Fährverbindungen

Korsika wird ab Marseille, Nizza, Savona, Genua, Livorno und Piombino täglich angefahren. Empfehlenswert sind die Nachtfähren ab Genua oder Savona nach Bastia.

Die optimale Fährverbindung ist sehr stark von den eigenen Reiseplänen abhängig – vor allem davon, in welcher Region man auf Korsika Urlaub macht. Hier einige Beispiele:

Urlaub in der Region Calvi: Es gibt direkte Fährverbindungen ab Marseille und Nizza nach Calvi. Die Fahrt ab dem Bodensee nach Nizza dauert ca. 6 Stunden. Die Fährüberfahrt ebenfalls ca. 6 Stunden. Alternativ: Bequem mit der Nachtfähre ab Genua nach Bastia. Genua ist 5 Stunden vom Bodenseeraum entfernt. Die anschließende Fahrt von Bastia nach Calvi dauert ca. 2,5 Stunden.

Urlaub in der Region Porto-Vecchio: Es gibt direkte Fährverbindungen ab Livorno nach Porto-Vecchio. Livorno ist jedoch fast 7 Stunden vom Bodenseeraum entfernt. Alternativ: Nachtfähre ab Genua oder Savona nach Bastia, anschließend dauert die Fahrt von Bastia nach Porto-Vecchio zwischen 2,5 und 3 Stunden.

Zwischen Genua und Bastia verkehren die Moby Corse und die Moby Zàzà der Reederei Moby Lines – im Tages- und Nachtverkehr. Früh buchen lohnt sich, dann sind die Kabinen sehr günstig.

Sparfüchse buchen gerne Tages- oder sogar Nachtfähren (welche länger unterwegs sind als die Tagfähren) ohne Kabine oder Sitzgelegenheit und „campieren“ dann in den öffentlichen Bereichen des Schiffes am Boden. Getreu dem Motto „travel in style or don’t travel at all“ ist diese Variante jedoch wirklich nicht empfehlenswert – zumal bei frühzeitiger Buchung eine Innenkabine zu Spottpreisen verfügbar ist!

 

Flugverbindungen

Korsika wird mittels Charterflügen ab Altenrhein, Zürich, Memmingen, Salzburg und Wien angeflogen. Diese Non-Stop Flüge nach Calvi werden von einem Reiseveranstalter saisonal angeboten.

Alternativ sind Linienflugverbindungen ab allen größeren französischen Flughäfen buchbar.

Korsika verfügt über 4 Flughäfen mit Passagierabfertigung: Bastia (BIA) im Norden, Calvi (CLY) in der Balagne, Ajaccio (AJA) im Osten und Figari (FSC) im Süden.
 

Tipp:

In den letzten Jahren haben auch Low-Cost Airlines die Insel für sich entdeckt. Ab Basel sind teils günstige Flüge nach Bastia verfügbar. Wer jedoch Wert auf Komfort legt, kann beispielsweise in den Sommermonaten die Linienverbindung 1x wöchentlich ab Zürich nach Figari nutzen.

 

Resümee

Korsika hat Tradition, ist dennoch modern – manchmal polyglott, manchmal stur aber immer authentisch. Die Schöne im Mittelmeer empfängt Familien auf der Suche nach Strandglück, Zweisamkeit suchende Paare, Entdecker und Abenteurer. Kurz: Eine Traumdestination für alle Sinne! 

Sind Sie schon inspiriert und möchten auch die schöne Insel Korsika erkunden? Toll, dann kontaktieren Sie uns am besten sofort! Wir sind bereit für Sie und freuen uns!

 

Persönliche Reisetipps?

Christian Urban

Reiseberater

Haben Sie Fragen zur Buchung oder darf ich Ihnen persönliche Reisetipps verraten?

Reisetipps holen
Erfahrungen & Bewertungen zu Nachbaur Reisen GmbHErfahrungen & Bewertungen zu Nachbaur Reisen GmbH

Ich bin gerne persönlich für Sie da!

loader
Wir suchen nach Ihrem Traumurlaub. Gleich geht es weiter!